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Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen.
Programm
9:00 Uhr    Empfang
9:30 Uhr    Vortrag
„Haltung zeigen: Pädagogische Professionalität in der Montessori-Pädagogik”

In der Montessori-Pädagogik wird dem Pädagogen einiges abverlangt. Seine Aufgaben sind vielfältig und differenziert und alles zielt darauf ab, jedes einzelne Kind auf seinem Weg zur Selbstständigkeit und zum Umgang mit Freiheit zu begleiten. Wie kann die individuelle Entwicklung des kindlichen Potentials gefördert werden? Was können Pädag*innen dazu beitragen? Ein entscheidender Faktor ist die Grundhaltung, die sie mitbringen und weiterentwickeln. Fernab von Kriterien- und Prozessbeschreibungen ist ein Montessori- Pädagoge als Allererstes vorbereitet. Was hat es damit auf sich? Wie kann er diesem Anspruch gerecht werden? Wie gelingt ihm der Spagat zwischen Interpretieren,Dienen, Mitarbeiten, Helfen, Beistehen, Leiten,Organisieren und Anregen?

Dr. Silke Allmann
Akademische Direktorin - Universität Koblenz, Dozentin der DMV e.V., Vorstandsmitglied und Schriftleitung der Zeitschrift Montessori

10:30 Uhr    Kaffeepause
11:00 Uhr    Podiumsdiskussion

Auf dem Podium VertreterInnen aus Wissenschaft, Montessori-Kinderhaus, -Schule und Elternschaft

12:00 Uhr    Mittagspause Imbiss Getränke
13:15 Uhr    Workshops

Workshop 1

Im Dienst des Kindes sein – die vorbereitete Umgebung und der vorbereitete Pädagoge* - Parallelen zum Konzept von Arno Stern

Maria Montessori bezeichnet die „Vorbereitete Umgebung” und den vorbereiteten Pädagogen als das „praktische Fundament” ihrer Pädagogik. Die pädagogische Beziehungsarbeit zwischen dem Erzieher und dem Kind vergleicht Montessori mit der Arbeit eines „Dieners*”, der die Umgebung für seinen „Herrn*” herrichtet und indirekt in dieser wirkt. Ist diese Beschreibung, mit der Montessori ein Gegenmodell zur konventionellen Pädagogik darstellt, noch zeitgemäß? Wollen wir als Erzieher* nicht eher eine partnerschaftliche pädagogische Beziehung zu Kindern eingehen, in der Erwachsene und Kinder gleichberechtigt miteinander sind? Arno Stern, der Begründer des „Malortes”, bezeichnet seine Arbeit als Dienen und fordert vom Erwachsenen eine ungewöhnliche pädagogische Grundhaltung.
Der Workshop befasst sich mit beiden Ansätzen, arbeitet Gemeinsamkeiten heraus und diskutiert, ob wir heute noch von einer „dienenden Haltung” des Pädagogen sprechen sollten.

Simon Streiffels
Kindheitspädagoge, Institut für angewandte Sozialwissenschaften Köln, Montessori-Dozent und Vorstandsmitglied der DMV e.V.

Workshop 2

Der Pädagoge in der Montessori-Pädagogik

Der Pädagoge hat in der Montessori-Pädagogik eine besondere Stellung. Er ist nicht nur integraler Bestandteil der Vorbereiteten Umgebung, sondern er wirkt durch seine Grundhaltung dem Kind gegenüber.Die eigene Entwicklung des Pädagogen ist nie abgeschlossen und dabei sind die Ansprüche an ihn hoch. Wie kann das gelingen? Was macht es mit meiner eigenen Persönlichkeit?
Der Workshop möchte Wege vorstellen, wie ein Pädagoge sich selbst und den Kindern treu bleibt.

Dr. Silke Allmann
Akademische Direktorin - Universität Koblenz, Dozentin der DMV e.V., Vorstandsmitglied und Schriftleitung der Zeitschrift Montessori

Workshop 3

Montessori Kita Gartenkinder

Umgeben von viel Natur erleben 15 Kinder, im Alter von ein bis drei Jahren, in der wunderschönen Kleingartenanlage Hangeweiher den Kosmos pur. Vereint mit weiteren Montessori-Bereichen gestalten wir den Kita - Alltag nach den Montessori Prinzipien und leben diese täglich gemeinsam mit den Kindern.
Themenschwerpunkte des Workshops
· Vorbereitete Umgebung - in Einklang mit der pädagogischen Haltung
· Materialerstellung

Christiane Golks und Annette Host
Trägerinnen einer U3-Einrichtung in Aachen, Montessori-Pädagoginnen mit Montessori-Diplom und mit Montessori-Frühpädagogik-Zertifikat


Workshop 4

„Wie geht Montessori im Kinderzimmer?”
Montessori-Pädagogik für Zuhause

Maria Montessori entwickelte ein kindzentriertes pädagogisches Konzept, vom jungen Kind bis zum heranwachsenden Jugendlichen. Ihre umfangreichen Lern- und Entwicklungsmaterialien sind in erster Linie für Kinderhaus und Schule gedacht. Was aber können Eltern von Montessoris Grundgedanken in ihren familiären Alltag dem Kind gegenüber übernehmen und umsetzen? Welche Bedeutung haben dort Begriffe wie z.B. Sensible Phasen, Bewegung, Sprachentwicklung, Polarisation der Aufmerksamkeit,Selbstaufbau, Vorbereitete Umgebung, Übungen des täglichen Lebens, Sinneserfahrungen, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit, Freiheit und Verantwortung?
Themenschwerpunkte des Workshops:
Aspekte und Begriffe der Montessori-Pädagogik anhand von praktischen Beispielen und häuslichen Alltags-Situationen.

Marie-Liesel von Korff
Grundschullehrerin i.R., Montessori-Pädagogin, Kunsttherapeutin, Assistentin der DMV e.V.

Workshop 5

Das Montessori Material in der Freiarbeit der Grundschule

Die vorbereitete Umgebung einer Montessori-Klasse bietet umfangreiche und Arbeitsangebote für die jahrgangsgemischte Klasse und den fächerübergreifenden Unterricht. Dieser Workshop gibt in Theorie und Praxis Einblicke in eine Auswahl von Materialien der Fächer Deutsch und Mathematik. Große Multiplikation und Division mit „Schachbrett” und „Apotheke”, Quadratzahlen und Wurzelziehen, Wortarten bestimmen mit „Wortsymbolen”,Satzanalyse mit dem „Sterntabelle” usw.
Wie kann diese Arbeitsmethode im Schul-Alltag umgesetzt werden und welche Bedeutung hat sie im Konzept der Montessori-Pädagogik?

Anne Sigle
Montessori-Lehrerin,
Klassenleitung einer inklusiven Montessori-Klasse,
Konrektorin der MGGS-Eilendorf

Workshop 6

„Wertschätzende Kommunikation”

Im pädagogischen Alltag kommt es vielfach zu strittigen Situationen, da man das Gefühl hat, nicht verstanden zu werden. Das Miteinander bringt immer wieder Missverständnisse hervor, obwohl eigentlich Verständigung angestrebt wird. Zahlreiche Konflikte lassen sich durch eine einfühlsame und klare Kommunikation verhindern und somit werden neue Türen geöffnet.
Die „Wertschätzende Kommunikation” ist eine Sprache, die verbindet und gegenseitig versteht. Sie basiert auf der von Dr. Marshall Rosenberg entwickelten gewaltfreien Kommunikation (GFK). Diese Art der Kommunikation bietet eine Chance, das eigene Verhalten zu hinterfragen und die eigenen Gefühle und Bedürfnisse ans Licht zu bringen. Wenn die eigenen Bedürfnisse sichtbar sind, dann lässt sich jeder Konflikt klären. Eine klare und wertschätzende Sprache ermöglicht, die gemeinsame Sicht auf eine Lösung, die für alle passt.
Der zweistündige Workshop beinhaltet:
· Die Grundprinzipien der wertschätzenden Kommunikation (kleiner Einblick)
· Die Sicht auf die eigene Haltung und das Menschenbild der GFK

Marion Stock
Mediatorin, Trainerin,
Diplom-Meridian-Energie-Therapeutin

Anmeldung

Bitte per Email bis 10. Januar 2020 an:
post@aachener-montessori-forum.de

Wir bitte um Angabe einer ersten und zweiten Priorität bei der Wahl der Workshops.

Kosten für Tagung und Verpflegung: 25 € pro Person
15 € Mitglieder des Aachener-Montessori-Forum e.V.

Eine verbindliche Anmeldung erfolgt mit der Überweisung der Kursgebühren bis zum 10.01.2020 auf das folgende Konto:

Aachener Montessori Forum e.V.
Sparkasse Aachen
IBAN DE33 3905 0000 0000 0149 28
BIC AACSDE33


Aufrufen des Flyers zum Aachener Montessori-Tag 8. Februar 2020 als .pdf-Datei zum Ausdruck/Speicherung



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Didacta-Fachtag / Umfrage Medienerziehung / Maria Montessori 150 Jahre

Liebe Montessori-Interessierte,
wir möchten Sie wieder über Neuigkeiten aus dem Umfeld des MDD informieren.

Didacta-Fachtag 27.03.2020 - Montessori-Pädagogik: eine globale Bildungsbewegung!

Lesen Sie bitte auf unserer Internetseite www.montessori-deutschland.de weiter




Ein Angebot über Nienhuis Montessori

Liebe Freunde der Montessori Pädagogik,

wir hatten am 23 September 2017 beim Nienhuistag in Berlin neben unseren wunderbaren Montessori Dozenten den renommiertem Lernstrategen Gregor Staub als Referenten eingeladen. Die Begeisterung war so groß, dass wir Herrn Staub nun dafür gewinnen konnten, auch unsere Partnerschulen zu besuchen, um sein tolles Lernkonzept Schülern, Eltern und Lehrern beizubringen. Wir konnten live erleben, wie z.B. das Lernen von Vokabeln, das Korrigieren von Rechtschreibfehlern oder das Lernen der Bundesländer spielerisch und auf Anhieb klappten. Außerdem gab er uns u.a klare Hilfestellungen, wie man mit einer Grundschulklasse das kleine Einmaleins innerhalb weniger Wochen sauber lernt. Fehlerfrei. Und mit Spaß. Haben Sie Lust, dies auch in Ihrer Schule zu erleben? Ablauf: So funktioniert ein mega memory®- Schultag Gregor Staub kommt einen ganzen Tag an lhre Schule. Er hält 3-4 interaktive Vorträge: ein bis zwei Vorträge für Schüler, einen für lhre Lehrerlnnen und einen für die Eltern am Abend. Damit bindet er konsequent die ganze Schulfamilie in seine Arbeit ein. Sie werden erleben, wie einfach Lernen sein kann - und wie viel Spaß es dabei macht. Dabei geht es um die nachhaltige Verarbeitung von Lernstoff - und um das Thema Rechnen. ... wenn Sie mehr über Gregor Staub wissen möchten, besuchen Sie seine Webseite: www.gregorstaub.com.
Kosten: Gregor Staub kommt honorarfrei! Gregor Staub bekommt für diesen Schultag kein Honorar. Die Gastgeberschule übernimmt nur seine Reise- und Übernachtungskosten - die Sie durch einen kleinen Eintritt für den Elternabend locker kompensieren können.

Kontakt: ... gerne mit Gregor Staub persönlich

Wenn Sie Interesse an einem solchen Schultag haben, werden wir lhre Kontaktdaten gerne an Gregor Staub weiterleiten. Er wird Sie persönlich und zeitnah telefonisch kontaktieren, um die Details für lhre Schule zu besprechen. Geben Sie gerne an, wann es gut passt! Interessiert? Dann schreiben Sie mir gerne eine E-Mail, ich vermittle dann gerne den Kontakt: info@nienhuis.de

Mit freundlichen Grüßen,
Katrin Worrmann


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